Zukunft wird aus Mut gemacht

5 Gründe, am 24. September Grün zu wählen

  1. Wollen wir eine Politik, die Umwelt und Naturschutz zuallererst als ein Wirtschaftshindernis begreift? Die sich im Zweifel vor skrupellose Konzernbosse stellt. Die Milliarden Euro in Bankenrettung und Kaufprämien für Autos versenkt, beim Umweltschutz aber immer über Kosten jammert? Oder wählen wir eine Politik, die den ökologischen Umbau unserer Gesellschaft als die zentrale Zukunftsaufgabe begreift und nicht aus ideologischen Motiven, sondern weil nur so dieser Planet auch für unsere Kindeskinder bewohnbar bleibt? Denn die Natur verhandelt nicht! Die Uhr tickt!
  2. Wollen wir einen Verkehrsminister wieder ins Amt wählen, der sich als Cheflobbyist der Autokonzerne aufführt? Der die Bewohner der autosgasverseuchten Innenstädte im Stich lässt? Der Monsterplanungen wie Stuttgart 21 oder den Flughafen Berlin für Innovationsdenken hält? Oder wollen wir eine Verkehrspolitik unterstützen, die auf den umweltgerechten Verbund (Füße, Fahrrad, Bus und Bahn) so wie den konsequenten Umbau der Autoflotte weg von Diesel und Benzin setzt?
  3. Wollen wir einen Landwirtschaftsminister behalten, der sich als Präsident der Agrarindustrie wähnt und konsequent jeden Lebensmittelskandal verpennt? Der das Elend der Massentierhaltung für wirtschaftlich geboten und die Kennzeichnungspflicht für Lebensmittel für Teufelswerk hält? Oder geht Ihnen auch der Verbraucherschutz vor das Gewinninteresse der Lebensmittelkonzerne? Wollen Sie Eier, die man essen und nicht nur werfen kann? Sind Sie gegen genverändertes Obst, Gemüse oder Getreide in den Regalen der Discounter?
  4. Fassen Sie sich an den Kopf, wenn Sie sich klar machen, dass trotz (oder vielleicht wegen) einer boomenden Wirtschaft 15% unserer Kinder in Haushalten leben, die auf soziale Leistungen angewiesen sind? Ärgert Sie, dass immer weniger Menschen eine auskömmliche Rente durch Arbeit verdienen können? Dass sie dafür im Alter der Pflegenotstand erwartet? Hingegen sacken die Manager der Deutschen Bank, gegen die gut 8.000 Klagen anhängig sind, wieder Traumgehälter ein. Und auch die Chefs der Autogiganten freuen sich über satte Boni! Derweil ist die Bundesregierung damit beschäftigt, Millionärserben vor den Folgen eines Verfassungsgerichtsurteils zu beschützen, das eine gerechte Erbschaftssteuer anmahnt. Eine Vermögenssteuer für die  Superreichen ist von Schwarz-Rot in tausend Jahren nicht zu erwarten!
  5. Wollen wir tatsächlich unsere Verteidigungsausgaben verdoppeln, weil ein gewisser Herr Trump das fordert? Brauchen wir das Geld nicht in den klammen Kommunen, in den kaputten Schulen, Für Wissenschaft und Forschung, für Integration, für Digitalisierung – überhaupt für unsere Infrastruktur? Glaubt denn irgendwer, dass eine Aufrüstung der NATO unter Führung dieser US-Regierung mehr Sicherheit bringen wird? Klar! Der/Die Einzelne kann nur wenig ändern. Auch die Gestaltungsmöglichkeiten von Parteien sind begrenzt. Eine solidarische und demokratische Gesellschaft entsteht nur, wenn viele für sie streiten und jeder/e im Rahmen seiner Möglichkeiten sich engagiert. Zum Kernbestand einer freien Gesellschaft gehört das Wahlrecht. Das hilft nicht, alles Übel zu beseitigen! Aber damit fängt Alles an. Wählen Sie am Wahlsonntag GRÜN.

Ihre Stimme für Maria Klein-Schmeink!

Das Kurzwahlprogramm zur Bundestagswahl 2017 finden sie hier.